Vom Gefängnis zur Destination

THE KNAST ist mehr als ein Gebäude – es ist ein Ort im Wandel. Wo einst Mauern Grenzen setzten, entsteht heute Raum für Kultur, Genuss und Begegnungen.

Die Anfänge
Hinter den Mauern

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand in Groß-Lichterfelde ein außergewöhnlicher Gefängnisbau. Errichtet um 1903, prägen Mauern, Türme und seine markante Architektur den Ort bis heute. Wo heute Menschen zusammenkommen, verbrachten einst Frauen Wochen, Monate oder Jahre ihres Lebens. Hinter den Mauern sammelten sich Geschichten von Fehlentscheidungen, Hoffnung und Neuanfängen. Ihre Geschichten machten diesen Ort zu mehr als einem Gefängnis und verleihen ihm bis heute Charakter.

Transformation
Mit Respekt erneuert

Mit der Schließung der Haftanstalt im Jahr 2010 endete die über hundertjährige Nutzung als Gefängnis. Jahre später übernahm Dr. Joachim Köhrich  den historischen Gebäudekomplex und begann mit einer aufwendigen, denkmalgerechten Sanierung. Für die nachhaltige Transformation des ehemaligen Frauengefängnisses wurde das Projekt 2024 mit einem Denkmalschutzpreis ausgezeichnet.

Ein neues Kapitel
Wo Menschen zusammenkommen

Wo einst Mauern trennten, kommen heute Menschen zusammen. Aus dem ehemaligen Frauengefängnis ist ein Ort für Kultur, Genuss und Begegnungen geworden. Die Geschichte des Hauses bleibt dabei spürbar – nicht als Blick zurück, sondern als Teil eines außergewöhnlichen Ortes, der Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise verbindet.

Erfahre mehr auf unserem Wikipedia-Eintrag über das Frauengefängnis Lichterfelde.